Über das Maison
Maison Margiela ist ein Haute-Couture-Haus, das, auf dem Prinzip der Nichtkonformität aufbauend, 1988 vom belgischen Designer Martin Margiela in Paris gegründet wurde. Der unkonventionelle Esprit der Marke zeugt von einer Philosophie, die besagt, dass Mode dem künstlerischen Ausdruck dient. Mit kompromissloser Kreativität zelebriert Maison Margiela Individualität und Authentizität.
Das unkonventionelle Haute-Couture-Haus
Die Artisanal Collection von Maison Margiela kombiniert höchste Schneiderkunst mit radikalen Experimenten. Der Begriff Artisanal bezieht sich auf die Welt der Haute Couture und verdeutlicht das hauseigene Ethos, das das handgearbeitete, einzigartige Wesen jedes Stücks in den Fokus rückt. Als ständiges Mitglied des Dachverbands der französischen Modebranche Chambre Syndicale de la Haute Couture stellt das Maison seine saisonalen Kollektionen in Paris vor.
Die hauseigenen Codes
Maison Margiela zeichnet sich durch seine eigenwilligen Designcodes aus, die für Identität, Konzeptualismus und Minimalismus stehen.
Maison Margiela zeichnet sich durch seine eigenwilligen Designcodes aus, die für Identität, Konzeptualismus und Minimalismus stehen.
Maison Margiela is characterised by an idiosyncratic language of codes — Founded on notions of identity, conceptualism and minimalism.
Four Stitches
Als einzigartiges Erkennungsmerkmal fungieren die Four Stitches, die ihren ersten Auftritt bei der Frühjahr-/Sommerkollektion 1989 feierten. Die schräg gestellten weißen Nähte zieren die Außenseite von Kleidungsstücken und Accessoires und fixieren dabei auch das Gewebeetikett auf der Innenseite, das mit dem hauseigenen Numeric Code versehen ist oder aber in Abwesenheit eines Logos leer bleibt.
Als einzigartiges Erkennungsmerkmal fungieren die Four Stitches, die ihren ersten Auftritt bei der Frühjahr-/Sommerkollektion 1989 feierten. Die schräg gestellten weißen Nähte zieren die Außenseite von Kleidungsstücken und Accessoires und fixieren dabei auch das Gewebeetikett auf der Innenseite, das mit dem hauseigenen Numeric Code versehen ist oder aber in Abwesenheit eines Logos leer bleibt.
Der Numeric Code
Der Numeric Code wurde 1997 von Martin Margiela eingeführt. Er geht von 0 bis 23 und dient als Indexsystem für verschiedene Produktlinien, wobei jede Zahl für eine bestimmte Linie steht.
Der Numeric Code wurde 1997 von Martin Margiela eingeführt. Er geht von 0 bis 23 und dient als Indexsystem für verschiedene Produktlinien, wobei jede Zahl für eine bestimmte Linie steht.
Bianchetto
Bei der Bianchetto-Technik werden Oberflächen mit weißer Farbe übermalt, sodass sie sich in leere Leinwände verwandeln, auf denen jedoch einzelne Pinselstriche sichtbar bleiben. Bianchetto wurde 1989 von Martin Margiela eingeführt, als er eine Reihe von Möbelstücken von der Salvation Army für das hauseigene Studio weiß übermalte.
Bei der Bianchetto-Technik werden Oberflächen mit weißer Farbe übermalt, sodass sie sich in leere Leinwände verwandeln, auf denen jedoch einzelne Pinselstriche sichtbar bleiben. Bianchetto wurde 1989 von Martin Margiela eingeführt, als er eine Reihe von Möbelstücken von der Salvation Army für das hauseigene Studio weiß übermalte.
Tabi
Tabi ist die charakteristische geteilte Zehenkappe von Maison Margiela, die mit der ersten Kollektion des Maison im Jahr 1989 ihr Debüt gab. Sie wurde von traditionellen japanischen Socken aus dem 15. Jahrhundert inspiriert und hat sich als Klassiker etabliert, der jede Saison neu interpretiert wird.
Tabi ist die charakteristische geteilte Zehenkappe von Maison Margiela, die mit der ersten Kollektion des Maison im Jahr 1989 ihr Debüt gab. Sie wurde von traditionellen japanischen Socken aus dem 15. Jahrhundert inspiriert und hat sich als Klassiker etabliert, der jede Saison neu interpretiert wird.
Mit jeder dieser Techniken, die im hauseigenen Artisanal Atelier entwickelt wurden, wird Unvollkommenheit zu einem künstlerischen Ausdruck umfunktioniert. Das Maison definiert Luxus neu, indem es ans Licht bringt, was für gewöhnlich verborgen bleibt – Nähte, Futter, Stäbchen und Verschlüsse, die ein Kleidungsstück zusammenhalten. Dieser dekonstruierte Ansatz ruft die Prozesse der Fertigung und des Ankleidens ins Bewusstsein.